Die Prüfung zum Sportbootführerschein-SEE

Wie schon zuvor geschrieben machen wir heute sowohl die See als auch die Binnen Prüfung, ich trenne die Artikel dennoch um es ein wenig übersichtlicher zu gestalten.

Heute ist es also soweit, 3 Wochen nach unserem Theorie Chrash Kurs stehen wir vor dem Prüfungsgebäude. Ich hätte nicht gedacht das so viele Leute an einer solchen Prüfung gleichzeitig Teilnehmen, immerhin sah es nicht so aus als währen die Prüfungen besonders selten, allerdings ist Heute auch der letzte Termin vor der Sommerpause.Da Die Sportbootführerschein-See Prüfung in Theorie und praktische Motorbootprüfung unterteilt ist, wird auch die Gruppe der Prüflinge geteilt so das einige von uns direkt zur praktischen Prüfung müssen. Ich habe Glück und darf erst den theoretischen Teil machen. Wie bereit berichtet habe ich Hauptsächlich mit der App geübt, gestern Abend habe ich dann auch noch ein paar Übungsaufgaben Navigation gemacht, jedoch fällt mir die Navigation generell eher leicht – mit 15 von 90 Punkten macht die Aufgabe jedoch einen wesentlichen Teil der Prüfung aus so das ich hier lieber kein Risiko eingehe. Jeder Prüfling bekommt einen anderen Bogen, somit ist die Chance irgendwo abzuschreiben schon mal dahin, hatte ich allerdings so oder so nicht vor ;)

Mein Bogen ist nicht perfekt aber ein Großteil der Fragen ist mir vom Üben her bekannt und so kann ich nach knapp 40 Minuten abgeben – als Erster obwohl ich meine Antworten bereit 2 mal korrektur gelesen habe… ein komischen Gefühl, denn es dauert eine ganze Zeit bis der nächste den Prüfungsraum verlässt.

Von der Theorie geht es direkt in den Hafen zur Motobootprüfung, hier warten wir fast 2 Stunden in praller Sonne. Beobachten wie immer wieder 4er Gruppen auf das Prüfungsboot steigen und mindestens einer von ihnen geknickt wieder von Bord steigt. Im Vorfeld hatte man uns gesagt das bei der Prüfung kaum mehr als 5-10% durchfallen, Heute sollten es allein in der Motorbootprüfung über 30% werden. Einige davon verdient nachdem sie fast das Boot versenkt haben, viele aber eher wegen scheinbaren Kleinigkeiten – die Nervosität steigt!

Als wir endlich mit unserer 4er Gruppe an Bord gehen bin ich so nervös wie lange nicht mehr, während der Lehrer das Boot in den ruhigeren Bereich des Hafenbeckens bringt demonstrieren wir unsere Knotenkünste – nun gut bei 2 Stunden Wartezeit hatten wir ja noch mal genug Zeit zum übem und so klappt zumindest dieser Teil schon mal ganz gut.

Ich nehme meinen Mut zusammen und beginne als erster mit meiner Prüfung, der Prüfer nennt mir ein paar Richtungen und ich lege entsprechend den Kurs an. Als nächstes stoppe ich das Boot kurs gerecht auf und mache Meldung “Habe kurs gerecht aufgestoppt”, der Prüfer meckert ein wenig da ich in diesem Moment keinen fixen Punkt zur Überprüfung im Auge habe, lässt mich aber weiter gewähren. Boje über Bord klappt trotz Wind und Wellengang perfekt und auch am Anlegen gab es heute nun wirklich nichts zu meckern – bestanden.

Der 2te an Bord hatte weniger Glück, er vergeigt 3 Richtungswechsel in folge durch kurzes lenken in die falsche Richtung, obwohl er alle Wechsel sofort korrigiert ist seine Prüfung damit nach weniger als 2 Minuten beendet. Die anderen beiden schaffen die Prüfung zum Glück… zurück zum Prüfungsgebäude – warten auf Ergebnisse und Sportbootführerschein-Binnen Prüfung

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