Die Prüfung zum Sportbootführerschein-Binnen

Da die Binnen Prüfung aus bis zu 3 Teilen besteht werden wir direkt wieder in Gruppen aufgeteilt. Da wir die Motorbootprüfung ja schon im Rahmen der See Prüfung gemacht haben können wir uns diesen Teil sparen und es geht direkt zur praktischen Segelprüfung. Ich nutze jede Sekunde um mich während dessen auf die Theorie vorzubereiten, denn ich stelle gerade fest das ich zwar heute morgen begonnen hatte die Binnen-Bögen durchzugehen aber übersehen hatte das es ja auch noch die Bereiche Motortechnik und segeln als gesonderte Fragen gibt.

Wir ziehen die Westen an und machen alle zusammen die Boote bereit, es ist relativ windig, windiger als an allen Übungstagen, doch zumindest scheint der Wind aus einer stetigen Richtung zu kommen. Die ersten Prüflinge bemannen ihre Boote und legen ab. Der Wind scheint es Heute sehr schwer zu machen denn die ersten Team bauen da draußen richtigen Mist, finden ihre Boje nicht mehr und ein Team braucht 3 versuche zum anlegen. Doch die Segelprüfer nehmen es wesentlich lockerer als ihre Kollegen auf dem Motorboot.

Wir schnappen uns ein Boot und legen ab – ich lerne: ich mag Wind – mit genügend Wind geht alles sehr schnell – Wende, Wende , Boje über Bord Manöver, Halse, Halse, wechseln. Auch bei meiner Partnerin klappt alles perfekt und das obwohl uns auch noch ein Schauer voll erwischt und wir ordentlich nass werden. Zurück zum Prüfungsgebäude.

Wir müssen noch ein wenig warten da gerade noch andere Leute ihre Prüfungen schreiben, so erfahre ich noch vor der Binnen-Prüfung das ich auch den theoretischen Teil der See Prüfung bestanden habe. :)

Perfekt – Ich bekomme Bogen Nr.2 und somit einen von 2 Bögen die ich im Vorfeld wirklich gemacht habe, folglich komme ich mit dem Bogen auch Problemlos klar – leider erfährt man nicht seine genaue Punktzahl aber ich denke sie wird ziemlich gut gewesen sein. Theorie Sportbootführerschein-Binnen ist damit auch bestanden – doch eine Kleinigkeit ist noch offen, die letzte Station des Tages und somit die 5te Prüfung heißt noch einmal Knotenkunde – aber auch jene verläuft Problemlos, hatte ich doch schon vor der Motorbootprüfung lange genug an meinen Knoten gearbeitet.

Fazit: 3 Wochen für beide Prüfungen sind zumindest wenn man Vollzeit arbeitet ziemlich knapp. Ohne die Apps hätte ich die Theorie sicherlich nicht bestanden – die Apps sind nicht unbedingt besser als die Bücher, die Fragen jedoch immer dabei zu haben und jede freie Minute effektiv nutzen zu können ist jedoch eine unheimlich Hilfe gerade wenn man eigentlich eher wenig Zeit hat und sich auch nicht wirklich gut zum lernen motivieren kann.

20 Stunden hatten wir Segelunterricht, das klingt nicht wenig jedoch waren wir die meiste Zeit mit 4 oder gar 6 Leuten auf dem Boot. Selbst gesegelt sind wir davon also deutlich weniger. Es reicht für die Prüfung ist aber nicht unbedingt ideal. Hier sollte man wenn man sich unsicher fühlt lieber ein wenig Puffer einbauen.

Knoten sind wichtig und einfach zu lernen, wer seinen Übungstampen in den Wochen vor der Prüfung immer dabei hat kann hier nur bestehen ;)

 

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